Learning to Jump with Trail Explorer
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Springen lernen mit Trail Explorer
Ich habe vor Kurzem einen Tag mit Adam Whitaker von Trail Explorer bei einem Jump-Coaching verbracht – und ich fand es richtig stark.
Adam war vom ersten Moment an unglaublich entspannt, wodurch sich der ganze Tag sofort locker angefühlt hat. Es gab keinen Druck. Stattdessen wurde alles in einfache Skills zerlegt, die Schritt für Schritt aufeinander aufgebaut haben.
Die Grundlagen aufbauen
Wir haben auf flachem Untergrund begonnen und zuerst gelernt, wie man das Vorderrad richtig anhebt. Danach ging es darum, das Hinterrad über Körperbewegung anzuheben, anstatt einfach nur am Bike zu ziehen. Als sich diese Bewegungen gut angefühlt haben, haben wir sie kombiniert und anschließend genau dieselben Techniken über einen kleinen Stock wiederholt, bevor es schließlich auf den Trail ging.
Als wir zu den Sprüngen übergegangen sind, erklärte Adam, dass der Lift nicht vom Ziehen am Lenker kommt, sondern aus den Beinen.
Wenn du auf die Kante des Sprungs zufährst, bleibst du tief, mit gebeugten Knien und Ellbogen – fast so, als würdest du eine Feder zusammendrücken. Sobald das Bike die Absprungkante erreicht, drückst du aktiv durch die Beine, sodass sich Bike und Federung natürlich unter dir ausdehnen können. Es geht nicht darum, vom Absprung abzuspringen, sondern das Bike zu laden, es arbeiten zu lassen und dabei zentral und ausbalanciert zu bleiben.
Erklärt klingt das einfach, aber es zum ersten Mal wirklich zu spüren, war ein echter Aha-Moment.
Was besonders herausgestochen hat, war Adams Coaching-Stil. Er ließ mich jeden Skill mindestens dreimal wiederholen, bevor wir zum nächsten übergingen. Diese Wiederholungen haben enorm dabei geholfen, Vertrauen und Konstanz aufzubauen, anstatt einfach einmal Glück zu haben und direkt weiterzumachen.
Während des gesamten Tages machte er immer wieder Fotos, zeigte mir meine Körperposition und erklärte, wo ich mich verbessern konnte. Diese kleinen Anpassungen haben einen riesigen Unterschied gemacht und mir geholfen, genau zu verstehen, was ich auf dem Bike spüren sollte.
Springen hat mehr mit Geschwindigkeitskontrolle zu tun als mit starkem Bremsen
Der Großteil des Bremsens passiert vor dem Sprung.
Du willst den Absprung mit genau der richtigen Geschwindigkeit erreichen – nicht zu schnell und nicht zu langsam. Bremsen auf der Kante bringt das Bike aus der Ruhe und macht es deutlich schwieriger, in der Luft ausbalanciert zu bleiben.
Die Technik, die Adam mir immer wieder vermittelt hat, war einfach:
- Kontrolliere deine Geschwindigkeit vor dem Absprung.
- Löse die Bremsen vor der Kante.
- Bleib in der Luft locker und ausbalanciert.
- Bremse erst wieder, wenn beide Räder sicher auf dem Boden sind und das Bike stabil ist.
Allein dieser Tipp hat einen großen Unterschied für mein Vertrauen gemacht.
Shimano 4-Kolben-Bremsen boten jede Menge Kontrolle
An diesem Tag fuhr ich Shimano Deore 4-Kolben-Bremsen mit unserem neuen Gorilla Brakes Compound.
Auch wenn man beim Springen keine riesige Bremsleistung braucht, sobald man sich auf den Sprung eingelassen hat, sind kraftvolle und gut vorhersehbare Bremsen vor dem Absprung extrem wichtig. Genau die richtige Menge Geschwindigkeit herauszunehmen, gibt dir das Vertrauen, dich komplett auf deine Technik zu konzentrieren.
Der neue Compound hat mich wieder überzeugt: starker Initial Bite, sehr gute Modulation und ein kontrollierbares Bremsgefühl. Es war einfach, die Geschwindigkeit vor jedem Feature fein zu dosieren, ohne dass die Bremsen ruppig oder unberechenbar wirkten.
Wenn du Shimano Deore, SLX, XT oder XTR 4-Kolben-Bremsen fährst, schau dir unsere Auswahl an Shimano XT, SLX, XTR & Deore 4-Kolben-Bremsbelägen an:
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Vertrauen entsteht durch Wiederholung
Ich gebe zu: Springen war für mich immer etwas, das ich eher einschüchternd fand. Ich würde nicht sagen, dass ich nach nur einer Lektion plötzlich riesige Sprünge schicke, aber am Ende des Tages habe ich verstanden, was das Bike und ich machen sollten – und vor allem warum.
Dieses Verständnis hat mir deutlich mehr Vertrauen gegeben, als einfach nur einmal mit Glück einen Sprung zu schaffen.
Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit: rausgehen und alles üben, was Adam mir beigebracht hat.
Würde ich Trail Explorer empfehlen?
Definitiv.
Wenn du darüber nachdenkst, Springen zu lernen, oder einfach ein ruhigerer, geschmeidigerer und selbstbewussterer Fahrer werden möchtest, kann ich einen Tag mit Adam Whitaker bei Trail Explorer absolut empfehlen.
Sein Coaching-Stil ist entspannt, motivierend und unglaublich leicht verständlich. Jede Übung baut natürlich auf der vorherigen auf, und das konstante Feedback über Fotos und Korrekturen der Körperposition macht es viel einfacher zu verstehen, was du bereits richtig machst und woran du noch arbeiten solltest.
Ich bin mit deutlich mehr Selbstvertrauen gegangen, als ich angekommen bin – und genau das sollte gutes Coaching bewirken. Jetzt heißt es nur noch: Zeit investieren und üben.